Zero Waste in der Küche: Tipps & Tricks

Zero Waste Küche: plastikfreie Alternativen für die Küche & Zero Waste Tipps

Unsere Tipps für Zero Waste in eurer Küche

Schon länger beschäftigen wir uns mit dem Thema Zero Waste im Alltag und wie man dieses Konzept möglichst einfach auch bei sich Zuhause umsetzten kann. Dieser Prozess fand bei uns in drei Schritten statt: 

Unser erster Schritt: Alte Produkte aufbrauchen und sich dann erst nach Zero Waste Alternativen umschauen. Manchmal wird dieser Wandel etwas überstürzt, ohne daran zu denken, dass es wesentlich nachhaltiger ist, die alten Plastikartikel so lange zu nutzen, bis sie kaputt sind. 

Im nächsten Schritt haben wir dann geschaut, welche Produkte wir durch Upcycling ersetzen können. Beispielsweise alte Marmeladengläser für die Aufbewahrung von losen Zutaten oder die Weiterverwertung von alten T-Shirts zu Spüllappen. 

Und dann im letzten Schritt: Ist das Upcycling ausgeschöpft, können langlebige Zero Waste Produkte natürlich auch neu (oder gebraucht!) gekauft werden. Die Betonung liegt hierbei auf “Langlebigkeit” als erste und wichtigste Eigenschaft für neue Alternativen!

Nach interessanten Recherchen und vielen Selbsttests haben wir eine Liste mit Produkten zusammen gestellt, die wir bereits Freunden und Familie vorgestellt haben und nun auch euch vorstellen werden. Die folgenden Produkte machen euren Zero-Waste-Alltag in der Küche etwas leichter. Sie sind entweder plastikfrei, umweltfreundlich und/oder wesentlich robuster und langlebiger. Viel Spaß beim Stöbern!

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Zero Waste Küche: plastikfreie Alternativen für die Küche & Zero Waste Tipps
Bild von Denise Husted

Zero Waste Küche: Less Waste beim Spülen

Als ich anfing auf Nachhaltigkeit und Zero Waste in meiner Küche zu achten, habe ich beim Spülbecken angefangen. Dort ist es am einfachsten Verbrauchsgegenstände gegen langlebige Gegenstände auszutauschen. Den Plastikspülschwamm habe ich gegen einen Luffa Spülschwamm getauscht. Wer hartnäckigen Schmutz entfernen will, kann auf stylische Kupferlappen zurück greifen. Bei dem Spülmittel bin ich auf eine pflanzenbasierte Alternative gestoßen mit der ich super zufrieden bin und die das Geschirr blitzeblank macht: Ecover, gibt’s in jedem DM (Werbung;unbezahlt)! Beim abtrocknen nutze ich nur  Geschirrtücher aus recycelter Baumwolle oder aussortierte Tücher von Freunden und Verwandten. Eine coole Upcycling Idee: Alte Baumwoll-T-shirts zu neuen Geschirrtüchern vernähen und ihnen ein zweites Leben schenken

Zero Waste beim Einkaufen

Beim Einkaufen kannst du auf viele umweltfreundlichere Alternativen zurückgreifen. Das fängt schon bei den Lebensmitteln im Supermarkt an. Ich habe immer einen Jutebeutel in meiner Tasche und in der Nähe der Haustür, damit ich bei spontanen Einkäufen nicht auf Plastik-Varianten zurückgreifen muss. Ebenso sind Stoffnetze für Obst und Gemüse super hilfreich! 

Aufbewahrung ohne Plastik

Auch beim Kochen gibt es bereits eine ganze Menge an plastikfreien und umweltschonenden Alternativen für die Küche. Du kannst zum Beispiel anstatt Frischhaltefolie Bienenwachstücher benutzen, um damit angeschnittenes Obst und Gemüse oder Essensreste abzudecken. Du kannst sie mit unsere Anleitung einfach selbst machen oder schon fertige in fast jedem (nachhaltigen) Shop kaufen. Inzwischen gibt es auch kompostierbares Backpapier, welches silikonbeschichtetes und gebleichtest Backpapier in meiner Küche ersetzt hat. Diese Alternativen haben sich bei mir in den letzten Monaten sehr bewährt!

Um auch bei den Zutaten Zero Waste zu bleiben, empfehle ich diese gleich bei einem verpackungsfreien Laden mit Hilfe von Vorratsdosen und Stoffbeuteln einzukaufen. Lebensmitteln, die du öfters brauchst, kannst du auch direkt in größeren Mengen einkaufen und anschließend in luftdicht verschließbaren Behältern aufbewahren. Ich nutze alte Einmachgläser von Marmeladen und Tomatensoßen oder große alte Gurkengläser. Was auch eine coole Idee ist, sind Behälter die aus Bambus hergestellt wurden. Bambusbehälter habe ich selber noch nie ausprobiert, Freunde erzählen aber nur Gutes! 🙂 

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Zero Waste Küche: Getränke

Selbst bei den Getränken habe ich mir Gedanken über müllfreiere Alternativen gemacht. Und dabei ist mit aufgefallen: Es fängt bereits bei meinem morgendlichen Tee/Kaffee an. Früher habe ich einfachen Filterkaffee oder Tee aus dem Beutel getrunken, ohne mir bewusst zu sein, dass ich damit unnötigen Müll produziere. Vor ungefähr einem Jahr bin ich auf Kaffee aus dem French-Press-Verfahren oder aus dem Espresso Maker umgestiegen und benutze dabei fair gehandelten Bio Kaffee (auf fairen Bio-Kaffee zu achten ist auch aus anderen Gründen sehr wichtig!). Auch beim Tee nutze ich nur noch losen Fair Trade Tee und bin damit super zufrieden. Hier soll die Marke GEPA mit die beste sein, die haben sogar eine Ostfriesen Mischung (unbezahlte Werbung!). Bei diesen Zubereitungsarten kann man seinen morgendlichen Kaffee/Tee ganz ohne zusätzlichen Müll genießen! 

Für meine geliebten Smoothies benutze ich Strohhalme aus Edelstahl. Sie sind nicht nur wiederverwendbar und einfach zu reinigen sondern auch ein echter Hingucker in jedem Getränk.

Noch mehr Zero Waste Tipps für die Küche? Immer her damit!
Meine Wissbegier an einem umweltbewussteren Leben begann vor circa zwei Jahren. Seitdem versuche ich meinen Alltag möglichst einfach “grün” zu gestalten und teile zugleich meine Erfahrungen mit Euch!
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